Senioren Ü59: Platz 9 bei der DM in Minden

Minden: Die Ü59 vom TuS Iserlohn starteten am Samstag gegen den Würtembergischen Meister aus Backnang mit einer auf mehreren Positionen gegenüber dem Vorjahr veränderten Startsechs. Verlief der Auftaktsatz anfangs noch ausgeglichen, so setzte sich der Gegner zum Satzende noch sehr souverän durch. Satz 2 war dann eine einseitige Angelegenheit für die Süddeutschen, die durch ihre eminent gefährlichen Aufschläge die Iserlohner nie zur Entfaltung kommen ließen. Dass es sich bei dieser Partie um den späteren Deutschen Meister handeln sollte, macht es in der Nachbetrachtung zumindest leichter.

Vorrundenspiel 2 musste nun unbedingt gewonnen werden, um die Zwischenrunde noch zu erreichen. Der Gegner VC Amberg hatte ebenfalls Spiel 1 gegen Backnang verloren, so dass es ein kleines Endspiel um den wichtigen Tabellenplatz 2 nach der Vorrunde gab. Die Panthers konnten sich im ersten Satz erfolgreich behaupten, aber Amberg gewann nach einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung Satz 2 und somit musste der Tie-Break entscheiden. Der Satz verlief völlig ausgeglichen und die Iserlohner hatten beim Stand von 14:13 den ersten Matchball – konnten diesen und einen weiteren nicht verwerten und nachdem ein Angriffsschlag der Iserlohner im Aus landete, stand der VC Amberg als glücklicher Gewinner fest.

Mit sehr guter Moral ging es dann in die Platzierungsrunde und hier ließ man mit zwei sehr deutlichen Siegen gegen TSV Satrup 2:0 (50:27) und USC Heidelberg 2:0 (50:33) nichts mehr anbrennen. Zum Schluss stand dann ein 9. Platz zu buche.

Fazit: es war wieder ein sehr tolles Mannschaftserlebnis und das Team wird im nächsten Jahr erneut versuchen, sich für die DM zu qualifizieren.

Mannschaft: Baumeister, Butkiewicz, Falk, Gottwald, Fenten, Kahl, Rademacher, Schicktanz, Theilen, Tölle, Riggert

Senioren Ü53: Platz 12 bei der DM in Minden

Minden. Das Team der Ü53 des TuS Iserlohn blieb am Pfingstwochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren in Minden hinter den eigenen Erwartungen zurück und belegte am Ende nur Platz 12.

Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg im Relegationsspiel im März gegen den TuS Vahrenwald war das Team um Zuspieler Thorsten Kriegeskotte durchaus mit Ambitionen angereist und ließ sich auch durch die Auslosung nicht schrecken. Mit dem Vorjahresmeister SG Rodheim und Helios Berlin warteten zwei schwere Brocken in der Vorrunde auf den TuS. Obwohl in Minden drei Stammspieler fehlten, startete Iserlohn im ersten Match gegen den späteren Deutschen Meister Helios konzentriert und gestaltete das Spiel lange Zeit absolut offen. Der TuS spielte zum Start vielleicht den besten Satz des Turniers, verlor am Ende dennoch knapp mit 23:25. Letztlich setzte sich die Klasse des mit früheren Bundesliga- und Nationalspielern angetretenen Berliner Teams durch. Iserlohn unterlag 0:2.

Eine Umstellung auf ein System mit zwei Zuspielern im zweiten Spiel gegen die SG Rodheim brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der TuS verpasste die Überraschung und verlor nach ordentlichem und zwischenzeitlich ausgeglichenem Spiel. Letztlich fehlte die Konstanz in der Annahme um Libero Jens Helmecke, die es den beiden Zuspielern Thorsten Kriegeskotte und Rudi Biller schwer machte, das Angriffsspiel variantenreich genug zu gestalten. Zwar konnten Johann Kopp über die Mitte, Kay Gunnar Hasselhoff über die Außenposition und Johannes Gerke aus dem Hinterfeld immer wieder punkten, es reichte aber nicht, um bei dem hohen Niveau bei den Deutschen Meisterschaften vorne mitzuspielen.

Am Ende blieb der Ü53 an diesem Pfingstwochenende nur ein gewonnener Satz und die Erkenntnis, dass, bei aller Enttäuschung im Team, das Erreichen der Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr der einzige Erfolg war.

Mannschaft: Biller, Gerke, Hagen, Hasselhoff, Helmecke, Kopp, Kriegeskotte, Philipps, Portsteffen, Wittkowski

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