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8. Spieltag: Iserlohn Panthers entscheiden das Spitzenspiel für sich

TuS Iserlohn - Königsborner SV 3:0 (25:21; 25:16; 25:14)

Der Tabellendritte Iserlohn gegen den aktuellen (nun ja: damaligen Zwinkernd) Tabellenzweiten aus Königsborn – eine spannende Spitzenbegegnung in der Landesliga war vorprogrammiert. Hatte der Gast im Hinspiel noch einen 3:0-Sieg feiern können, brannten nunmehr die Iserlohner auf Revanche.

Der TuS startete fulminant in die Partie und sorgte mit krachenden Angriffsschlägen über die Position 4, verbunden mit einer guten Blockleistung, für eine 5:0-Führung. Das Feuerwerk der Angriffsmaschinerie war aber noch nicht erstickt, und beim Spielstand von 17:9 war bereits eine erste Vorentscheidung gefallen. Erst zwei Auszeiten und Spielerwechsel des Gastes brachten den TuS etwas aus dem Rhythmus, und die klare Linie war dahin. Bis auf zwei Punkte kämpfte sich Königsborn heran und nun war Iserlohn mit zwei kurz hintereinander genommenen Auszeiten genötigt, den Schwung der Unneraner zu bremsen. Anschließend wurden die Angreifer wieder gekonnt durch gutes Zuspiel eingesetzt, und der erste Satzgewinn stand nach 25 Minuten harter Arbeit zu Buche.

Mit leichten Vorteilen für Iserlohn, die in dieser Phase etwas mehr Druck mit dem Aufschlag machen konnten, ging es in den zweiten Abschnitt. Zur Mitte des Satzes stand es dann bereits 14:9, auch wiederum durch zwei direkte Aufschlagsasse. Da der Iserlohner Block in der Folgezeit ordentlich postiert war, konnten sich die Panthers Schritt um Schritt absetzen, und nach 15 Minuten stand es 2:0 für die Heimmannschaft.

Völlig fehlerfrei agierten die Iserlohner nunmehr zu Beginn des dritten Durchgangs. Zwei sehenswerte Angriffskombinationen führten zu einer leichten Schockstarre beim Gegner, der ob der schnellen Spielweise zu keiner Reaktion mehr fähig war; beim 1:8 war dann die erste Auszeit fällig. Die Iserlohner spielten jedoch hiervon unbeeindruckt weiter; über die Zwischenstände 16:8 und 21:13 wurde auch dieser Sack zugemacht.

Der verdiente Lohn: Platz 2 in der Tabelle.

In vierzehn Tagen wartet dann erneut eine große Herausforderung auf die Erstvertretung der Panthers - geht es doch zum Tabellenführer Bad Lippspringe. Auch hier gilt es die deutliche 0:3-Hinspielniederlage wettzumachen, will man im Kampf um die Tabellenspitze nicht frühzeitig den Anschluss verlieren.

Kader: Rabe, Kuhn, Vascenkovs, Koard, Spenst, Jurczyk, Klimm, Sekijevskis